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Australian Open
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top
Die Australian Open (kurz AusOpen oder AO; auch bekannt als Happy Slamcite-ref-1[1]) sind das erste der vier Grand-Slam-Turniere des Jahres. Das Tennisturnier wird seit 1987 jeweils im Januar in Melbourne, der grĂśĂten Stadt Australiens (Stand 2025), ausgetragen. Die Australian Open sind das grĂśĂte regelmäĂige Sportereignis auf dem australischen Kontinent. Turnierdirektor ist Craig Tiley, gleichzeitig CEO von Tennis Australia, dem Dachverband des australischen Tennissports.
Die 114. Australian Open 2026 finden vom 18. Januar bis 1. Februar 2026 statt. Die Einzel-Sieger bei den Herren (ATP) und Damen (WTA) erhalten jeweils 4.150.000 Australische Dollar, umgerechnet etwa 2.380.315 Euro. Insgesamt wird ein Preisgeld von 111.500.000 Australische Dollar (63.927.967 âŹ) ausgeschĂźttet.
Contents
⢠Geschichte
⢠Tennisbälle
⢠Hawk-Eye
⢠Lemon Ace
⢠Turnierdauer
⢠Showturniere
⢠Plätze
⢠Disziplinen
⢠Statistik
⢠Rekorde
⢠Trophäen
⢠Preisgelder
⢠Teilnehmer
⢠Zuschauerzahlen
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geschichte
1904 wurde unter Mitwirkung von Australien und Neuseeland die Australasian Lawn Tennis Association gegrĂźndet, um die Australasian championships auszurichten und am Davis Cup teilzunehmen. Im November 1905 wurde auf dem Warehousemanâs Cricket Ground im Albert Park zu Melbourne die erste Meisterschaft von Australien und Neuseeland ausgetragen, an der 17 Männer teilnahmen. Das erste Finale gewann vor rund 5.000 Zuschauern Rodney Heath gegen Dr. Arthur Curtis.
In den folgenden Jahren wechselten die Austragungsorte der Meisterschaften zwischen Australien und Neuseeland. 1922 zog sich Neuseeland aus der Partnerschaft zurĂźck. 1927 wurde das Turnier folgerichtig in Australian championships umbenannt. Nach Sydney (17-mal), Adelaide (14-mal), Brisbane (achtmal), Perth (dreimal) und zwei Austragungen in Neuseeland (1906 und 1912) folgte 1972 der endgĂźltige Umzug nach Melbourne.
Seit 1922 werden Dameneinzel, Damendoppel sowie (nicht von 1970 bis 1986) ein Mixed-Wettbewerb ausgetragen. Das Turnier fiel von 1916 bis 1918 sowie von 1941 bis 1945 aufgrund der Weltkriege aus. Das erste Endspiel gewann Margaret Molesworth. Die weiteren Jahre dominierte Daphne Akhurst, die insgesamt fĂźnf Einzeltitel gewann. Nachdem sie im Alter von 29 Jahren gestorben war, wurde ihr zu Ehren der Pokal fĂźr das Dameneinzel Daphne Akhurst Memorial Cup benannt. Die in der Einzelkonkurrenz siegreichen Herren erhalten den Norman Brookes Challenge Cup.
In den 1960er Jahren drĂźckten Margaret Smith Court und Rod Laver dem Turnier ihren Stempel auf. Court gewann insgesamt elfmal den Einzeltitel, achtmal den Doppeltitel und viermal den Mixed-Titel. 1970 erreichte sie mit dem Gewinn des Grand Slam ihren HĂśhepunkt. Laver, dem als bislang einzigem Spieler zweimal (1962 und 1969) ein Grand Slam gelungen ist, gewann dreimal den Einzeltitel der Australian Open.
1969 wurde das Turnier ein offenes und in Australian Open umbenannt. 1973 wurde der Melbourner Stadtteil Kooyong bis Januar 1987 zum festen Austragungsort der Australian Open. Bis 1977 wurde das Turnier im Januar ausgetragen, danach wechselte der Termin in den Dezember, so dass das Turnier 1977 zweimal stattfand. 1986 fand kein Turnier statt, weil man ab 1987 wieder im Januar spielte und den Termin mit dem Masters tauschte. 1988 wurde erstmals im Flinders Park (1997 umbenannt in Melbourne Park) gespielt. Zugleich wurde auf der neuen Anlage nun auf Hartplatz â sogenannten Rebound-Ace-Courts â gespielt und nicht mehr auf Rasen. 2008 wechselte man den Hartplatzbelag auf Plexicushion-Hartplätze, seit 2020 wird auf GreenSet gespielt.
Die letzten australischen Sieger waren Mark Edmondson (1976) und Ashleigh Barty (2022). Edmondson war zum Zeitpunkt seines Sieges nur die Nummer 212 der Weltrangliste. Keinem anderen Spieler ist seitdem ein Grand-Slam-Titelgewinn mit einem so niedrigen Ranglistenplatz gelungen.
Steffi Graf besiegte hier 1988 im Endspiel Chris Evert. Es war der Auftakt fĂźr ihren Golden Slam und zugleich das erste Finale eines Grand-Slam-Turniers, das unter geschlossenem Dach stattfand. 2003 sowie 2005 bis 2007 war dies erneut der Fall.
Seit am 30. April 1993 Monica Seles während ihrer Viertelfinalbegegnung beim Tennisturnier in Hamburg gegen Magdalena Maleewa von dem psychisch gestÜrten Gßnter Parche, einem damals 38-jährigen deutschen Fan ihrer stärksten Kontrahentin Steffi Graf, beim Seitenwechsel mit einem Messer in den Rßcken gestochen worden war, stehen beim Seitenwechsel Sicherheitsleute im Rßcken der Spieler.
2002 wurde bei den Australian Open als erstem Grand-Slam-Turnier Rollstuhltennis als eigener Wettbewerb hinzugefĂźgt. Dem folgten 2005 die Wimbledon Championships und die US Open sowie 2007 die French Open.
Als Reaktion auf den russischen Ăberfall auf die Ukraine seit Februar 2022 dĂźrfen Spieler und Spielerinnen aus Russland und Belarus, bei den Australian Open 2023 und 2024 nicht unter ihrer Flagge antreten.
Tennisbälle
Seit 2005 wurden Tennisbälle von Wilson verwendet. Ab 2019 wechselte man zu Tennisbällen von Dunlop, den DUNLOP Tennisball Australian Open, die sich innerhalb des durch die ITF vorgeschriebenen Gewichtsstandards fßr Tennisbälle im Bereich von 56 bis 59,4 g bewegen. Sechs Bälle sind gleichzeitig in Verwendung, die erstmals nach sieben Spielen und dann alle weiteren neun Spiele gegen neue Bälle ausgewechselt werden. Sie haben ein Gewicht von 56 g,cite-ref-2[2] was zu manchen Protesten der Turnierspieler fßhrte, weil damit die Ballgeschwindigkeit und der Spin reduziert sind.cite-ref-3[3] Dies wiederum fßhrt zu längeren Ballwechseln. 2024 wurden 72.000 Tennisbälle verbraucht. Der Verbrauch stieg 2025 auf 86.400 Bälle.
Besaitungsservice
Seit 2015 ßbernimmt der japanische Sportartikelhersteller Yonex den Besaitungsservice fßr die Teilnehmer der Australian Open. 20 Besaiter sind unter der Rod Laver Arena tätig. 2025 wurden während des zweiwÜchigen Turniers 86,400 Dunlop Tennisbälle verbraucht. 7769 racquets wurden durch das Yonex Stringing Team neu besaitet.cite-ref-4[4] Dies ßbertraf 2024 mit 7072 Besaitungen. Seit 2015 waren es insgesamt 64.000 Besaitungen.cite-ref-5[5]
Hawk-Eye
Hawk-Eye ist ein computergestĂźtztes System einer Tochtergesellschaft von Sony zur Ballverfolgung. Erstmals wurde es bei den Australian Open 2007 mit sechs Kameras in der Rod Laver Arena eingesetzt. Das Unternehmen hat seine Technologie zu âHawk-Eye Liveâ weiterentwickelt, mit der gleichzeitig zehn Kameras benutzt werden, um in Echtzeit Ballwechsel zu erfassen. Die Hochgeschwindigkeitskameras nehmen dabei 340 Bilder pro Sekunde auf. Die Australian Open 2021 waren dann das erste Grand-Slam-Turnier, bei dem âHawk-Eye Liveâ fĂźr alle Spiele anstelle von Linienrichtern eingesetzt wurde, unter anderem, um die Anzahl der Schiedsrichter während der COVID-19-Pandemie zu reduzieren.cite-ref-6[6] Ăberwiegend sind die Kameras an der Unterseite des Stadiondachs angebracht und verfolgen den Ball aus verschiedenen Winkeln. Die Videoaufzeichnungen der Kameras werden dann trianguliert und kombiniert, um eine dreidimensionale Darstellung der Flugbahn des Balls zu erstellen. Dabei wird bei Bällen, die auĂerhalb der vorgegebenen Linien landen, ein âAusâ-Ruf durch einen Lautsprecher wiedergegeben, der einen âAusâ-Ton eines menschlichen Linienrichters emuliert. Ebenso werden strittige (close call) Bälle auf eine Leinwand in einer 3D-Animation projiziert. Auch FuĂfehler während des Aufschlags werden durch das System erfasst.
Bei den Australian Open wird seit 2019 beim Stande von 6:6 im Entscheidungssatz des Einzels ein Match-Tie-Break bis 10 Punkte gespielt.
Lemon Ace
Ăhnlich dem Pimmâs Cup bei den Wimbledon Championships, dem Honey Deuce bei den US Open und dem âAce Royalâ bei den French Open wurde 2025 der Lemon Ace bei den Australian Open als Cocktail eingefĂźhrt, um ein neues Traditionsgetränk zu schaffen, eine Mischung aus dem franzĂśsischen Wodka Grey Goose mit Passionsfruchtsirup, Sprudellimonade, EiswĂźrfeln, einem Zitronenbällchen und Pfefferminzblättchen. Er kostet 17 AU$ (9,50 âŹ)cite-ref-7[7]cite-ref-8[8]
Turnierdauer
2024 fanden das erste Mal die Spiele der ersten Runde an drei anstatt an zwei Tagen statt. Die Matches auf den zentralen Plätzen Rod Laver Arena und Margaret Court Arena umfassten zwei statt drei Begegnungen, um zu vermeiden, dass Spiele, wie beim Zweitrundenmatch am 19. Januar 2023 zwischen dem Briten Andy Murray und dem Australier Thanasi Kokkinakis, bis in die frßhen Morgenstunden dauern, als das Spiel nach 5:45 Stunden um 04:05 Uhr Ortszeit endete. Es war das zweitlängste Match in der Geschichte der Australian Open. Der Turnierdirektor Craig Tiley sah zunächst keine Notwendigkeit, den Zeitplan anzupassen, musste sich aber letztlich der heftigen Kritik aus Spieler- und Kommentatorenkreisen beugen. Das Turnier des Hauptfelds wurde von 14 auf 15 Tage um einen Tag verlängert und begann bereits einen Tag frßher, am Sonntag, den 14. Januar 2024. 2025 hat man dies beibehalten und beginnt das Turnier am Sonntag, den 18. Januar.
Showturniere
Der 1 Point Slam ist ein spezielles Tennis-Showturnier im Rahmen der Australian Open, bei dem Profis, Amateure und Prominente in einem K.-o.-System gegeneinander antreten, wobei jedes Match nur ßber einen einzigen Punkt entschieden wird. Der Sieger erhält eine Million Australische Dollar als Preisgeld. Es findet in der Qualifikationswoche statt. Daneben gibt es den AO Pickleball Slam, Benefizspiele und das Red Bull Bassline.
Organisationsstab
An der Vorbereitung und Durchfßhrung der Australian Open 2024 sowie 2025 waren jeweils 12.000 Personen beteiligt. Neben den Siegern erhielten bisher die Stuhlschiedsrichter einen Ehrenteller. Diese Ehrung wurde 2025 erstmalig auf die jeweiligen Trainer des Siegers und der Siegerin ausgeweitet, sowie fßr einen Balljungen und ein Ballmädchen, die im Ranking der Balljungen und Ballmädchen fßhrend waren. Zusätzlich dßrfen sie nach Paris fliegen, um auch bei den French Open 2025 eingesetzt zu werden.cite-ref-9[9] Ein Team von 428 Balljungen und -mädchen zwischen 12 und 15 Jahren wurde 2025 während der Australian Open eingesetzt. Bis zum Anmeldeschluss am 1. Dezember 2024 haben sich 2500 Jugendliche fßr diesen Job bei den Australian Open 2026 beworben. Ihr Training beginnt im Mai 2025. Der Chefschiedrichter Cheryl Jenkins leitete das Team aus 249 Schiedsrichtern aus 34 Ländern.
806 Journalisten und Photographen aus 65 Ländern berichteten 2025 ßber die Australian Open, davon waren 599 Journalisten vor Ort.
Nachdem das Coaching während des Matches inzwischen erlaubt worden war, wurden 2025 erstmals bei den Australian Open die Spielerboxen teilweise unmittelbar am Spielfeldrand platziert, in direkter Nähe der Handtuchbehälter, die die Spieler und Spielerinnen zwischen zwei Ballwechseln aufsuchen.
2025 hat erstmals in Zusammenarbeit zwischen AO Labs mit Exar.live eine Pilotanwendung fßr Trainer und Spieler entwickelt, mit der sie ihre Spiele in einer räumlichen Computerumgebung mit dem Apple Vision Pro nachempfinden kÜnnen.cite-ref-10[10]
Kia hat als einer der Hauptsponsoren 130 Fahrzeuge fĂźr die BefĂśrderung von Spielern und Offiziellen zur VerfĂźgung gestellt.
Plätze
Gespielt wird seit 1988 im Melbourne Park, der eigens fĂźr dieses Sportereignis geplant wurde und auf einer Fläche von 20 Hektar insgesamt 24 Hartplätze bietet. Die drei grĂśĂten Plätze sind die mit Schiebedächern ausgestatteten Stadien Rod Laver Arena (14.820 Zuschauerplätze), Melbourne Arena (10.000 Plätze) und Margaret Court Arena (Ăźber 7.500 Plätze). Mit grĂśĂeren TribĂźnen ausgestattet sind auch die Kia Arena, die 1573 Arena, sowie der Show Court 3. Die Courts 4â15, 19 und 20 werden fĂźr die Dauer des Turniers mit temporären TribĂźnen versehen, die zwischen 50 und 2.500 Sitzplätze bieten. Der Namenssponsor der Melbourne Arena war von 2008 bis August 2018 das chinesische Elektronikunternehmen Hisense. Sie wurde im Dezember 2020 nach einem frĂźheren Premier des australischen Bundesstaats Victoria in John Cain Arena umbenannt.
Bis 1987 wurde auf Rasenplätzen gespielt, seitdem jedoch auf Hartplatzbelägen. Der grßne Rebound Ace wurde bis 2007 verwendet und der blaue Plexicushion seit 2008. Ab 2020 wird auf GreenSet in der Version Medium-fast gespielt.
Laut der Regeln fßr extreme Hitze dßrfen die Dächer der Arenen ab 39 °C geschlossen werden. Insgesamt gibt es neben der Temperatur weitere drei Parameter, die entscheidend dafßr sind, ob eine Partie unterbrochen werden muss: Hitze-Strahlung, Luftfeuchtigkeit und die Wind-Geschwindigkeit. Die Werte werden an fßnf Stellen im Melbourne-Park gemessen. Zusammengefasst wird das dann auf einer Skala, die von eins (alles gut) bis fßnf (Spielunterbrechung und Trainingsverbot) geht.cite-ref-11[11] Zusätzlich steht den Spielern eine tragbare, batteriebetriebene Klimaanlage (IcyBreeze) zur Verfßgung, aus der sie sich ßber einen Schlauch von kalter Luft anblasen lassen kÜnnen. Geeiste Handtßcher liegen in einem Kßhlschrank bereit.
Auf dem Fed Square des Melbourne-Parks ist eine groĂe Leinwand aufgebaut, die tausenden Zuschauern ein Public Viewing ermĂśglicht.
Disziplinen
Im Vordergrund der Australian Open stehen die Einzelwettbewerbe. Insgesamt werden 19 Turniere ausgespielt, an denen insgesamt rund 1000 Spielerinnen und Spieler teilnehmen:
⢠Herreneinzel
⢠Dameneinzel
⢠Herrendoppel
⢠Damendoppel
⢠Mixed
⢠Junioreneinzel
⢠Juniorinneneinzel
⢠Juniorendoppel
⢠Juniorinnendoppel
⢠Herreneinzel-Rollstuhl
⢠Dameneinzel-Rollstuhl
⢠Herrendoppel-Rollstuhl
⢠Damendoppel-Rollstuhl
⢠Quadeinzel
⢠Quaddoppel
In den Herren-Wettbewerben wird auf drei Gewinnsätze (âbest of fiveâ), in den Damen-Wettbewerben auf zwei Gewinnsätze (âbest of threeâ) gespielt. Bei Gleichstand 6:6 in einem Satz wird ein Tie-Break bis 7 gespielt. Im März 2022 einigten sich alle vier Grand-Slam-Turniere darauf, im Entscheidungssatz ein Match-Tie-Break einzufĂźhren, das bis 10 gespielt wird, jeweils mit einem Vorsprung von zwei Punkten als Voraussetzung fĂźr den Gewinn. Insbesondere zwei sehr lange Matches in Wimbledon waren der AnstoĂ fĂźr die EinfĂźhrung des Match-Tie-Breaks in den Grand-Slam-Turnieren. 2010 ging die Partie von John Isner gegen den Franzosen Nicolas Mahut Ăźber drei Tage, dauerte elf Stunden und fĂźnf Minuten. Isner gewann im fĂźnften Satz 70:68. Eine Gedenktafel an der Wand vor Court 18, wo das Spiel stattfand, erinnert noch heute an diesen Wettkampf. Im Jahre 2018 unterlag Isner mit 24:26 gegen Kevin Anderson im fĂźnften Satz des Halbfinales.cite-ref-12[12]
Bisherige Sieger der Australian Open
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Hauptartikel
:
Liste der Australian-Open-Sieger (Herreneinzel)
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Hauptartikel
:
Liste der Australian-Open-Sieger (Dameneinzel)
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Hauptartikel
:
Liste der Australian-Open-Sieger (Herrendoppel)
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Hauptartikel
:
Liste der Australian-Open-Sieger (Damendoppel)
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Hauptartikel
:
Liste der Australian-Open-Sieger (Mixed)
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Hauptartikel
:
Liste der Australian-Open-Sieger (Junioreneinzel)
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Hauptartikel
:
Liste der Australian-Open-Sieger (Juniorinneneinzel)
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Hauptartikel
:
Liste der Australian-Open-Sieger (Juniorendoppel)
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Hauptartikel
:
Liste der Australian-Open-Sieger (Juniorinnendoppel)
Statistik
Anzahl und Prozentsätze gewonnener Matches während allen Australian-Open-Turnieren (Stand: nach den Australian Open 2024):cite-ref-13[13]
| Spieler | Anzahl |
|---|---|
| Serbien Novak ÄokoviÄ | 94 |
| Schweiz Stan Wawrinka | 43 |
| Kroatien Marin ÄiliÄ | 35 |
| Kanada Milos Raonic | 34 |
| Frankreich GaĂŤl Monfils | 34 |
| Spieler | Anzahl |
|---|---|
| Schweiz Roger Federer | 102 |
| Serbien Novak ÄokoviÄ | 94 |
| Spanien Rafael Nadal | 77 |
| Schweden Stefan Edberg | 56 |
| Australien Jack Crawford | 52 |
| Spielerin | Anzahl |
|---|---|
| ~Niemandsland Wiktoryja Asaranka | 50 |
| Danemark Caroline Wozniacki | 43 |
| Rumänien Simona Halep | 35 |
| Vereinigte Staaten Madison Keys | 34 |
| Tschechien KarolĂna PlĂĹĄkovĂĄ | 34 |
| Spielerin | Anzahl |
|---|---|
| Vereinigte Staaten Serena Williams | 92 |
| Australien Margaret Court | 60 |
| ~Niemandsland Marija Scharapowa | 57 |
| Vereinigte Staaten Lindsay Davenport | 56 |
| Vereinigte Staaten Venus Williams | 54 |
| aktiver Spieler | Prozentsatz |
|---|---|
| Serbien Novak ÄokoviÄ | 91,3 % |
| Italien Jannik Sinner | 78,9 % |
| Griechenland Stefanos Tsitsipas | 77,4 % |
| ~Niemandsland Daniil Medwedew | 77,1 % |
| Kanada Milos Raonic | 73,9 % |
| aktive Spielerin | Prozentsatz |
|---|---|
| ~Niemandsland Aryna Sabalenka | 81,5 % |
| Japan Naomi Ĺsaka | 80,0 % |
| ~Niemandsland Wiktoryja Asaranka | 78,1 % |
| Danemark Caroline Wozniacki | 74,0 % |
| Polen Iga ĹwiÄ
tek | 73,9 % |
Rekorde
Männer (bis 1968):
⢠In sämtlichen Wettbewerben: Jack Crawford (Australien) 11 (4 Einzel, 4 Doppel, 3 Mixed)
⢠Einzel: Roy Emerson (Australien) 6
⢠Einzeltitel in Folge: Roy Emerson (Australien) 5
⢠Doppel: Adrian Quist (Australien) 10
⢠Doppeltitel in Folge: Adrian Quist (Australien) 10
⢠Mixed: Harry Hopman (Australien), Colin Long (Australien) je 4
Männer (ab 1969):
⢠In sämtlichen Wettbewerben: Novak ÄokoviÄ (Serbien) 10 (Einzel)
⢠Einzel: Novak ÄokoviÄ (Serbien) 10
⢠Einzeltitel in Folge: Novak ÄokoviÄ (Serbien) 3
⢠Doppel: Bob Bryan (USA), Mike Bryan (USA) 6
⢠Doppeltitel in Folge: Bob Bryan (USA), Mike Bryan (USA) je 3
⢠Mixed: Jim Pugh (USA) 3
⢠Quad: Sam SchrÜder gewann seinen sechsten Grand-Slam-Einzeltitel, davon den dritten in Folge bei den Australian Open 2024. Er gewann acht Grand-Slam-Doppeltitel, zuletzt bei den Australian Open 2023.
⢠Ăltester Sieger (2024: Herrendoppel), Rohan Bopanna (Indien), 43 Jahre
Frauen (bis 1968):
⢠In sämtlichen Wettbewerben: Margaret Smith Court (Australien) 22 (11 Einzel, 7 Doppel, 4 Mixed)
⢠Einzel: Margaret Smith Court (Australien) 11 (davon 7 vor 1968)
⢠Einzeltitel in Folge: Margaret Smith Court (Australien) 7
⢠Doppel: Thelma Coyne Long (Australien) 12
⢠Doppeltitel in Folge: Thelma Coyne Long (Australien), Nancye Wynne Bolton (Australien) je 5
⢠Mixed: Daphne Akhurst Cozens (Australien), Nancye Wynne Bolton (Australien), Thelma Coyne Long (Australien), Margaret Smith Court (Australien) je 4
Frauen (ab 1969):
⢠In sämtlichen Wettbewerben: Martina Navråtilovå (Tschechien/USA) 12 (3 Einzel, 8 Doppel, 1 Mixed)
⢠Einzel: Serena Williams (USA) 7
⢠Einzeltitel in Folge: Margaret Smith Court (Australien), Evonne Goolagong-Cawley (Australien), Steffi Graf (Deutschland), Monica Seles (USA), Martina Hingis (Schweiz) je 3
⢠Doppel: Martina Navråtilovå (Tschechien/USA) 8
⢠Doppeltitel in Folge: Martina Navråtilovå (Tschechien/USA), Pam Shriver (USA) je 7
⢠Mixed: Jana Novotnå (Tschechien), Larisa Neiland (Lettland) je 2
⢠Rollstuhltennis: Diede de Groot, die Rollstuhlsiegerin der AO 2024, erreichte ihren 13. Grand-Slam-Einzeltitel in Folge davon den Vierten Titel in Folge bei den Australian Open. Im Rollstuhltennis im Damendoppel erreichte sie den 18. Doppeltitel, davon ebenfalls den Vierten Titel in Folge bei den Australian Open. Insgesamt erreichte sie 39 Grand-Slam-Titel (21 im Einzel und 18 im Doppel). Hinzu kommt je eine Goldmedaille in den Paralympics 2020 im Einzel und Doppel.
Schnellster Aufschläger:
⢠Zhang Zhizhen, 2024, 235 km/h (146 mph)
(Als schnellster Aufschläger aller Zeiten wird John Isner mit 253 km/h (157,2 mph) beim Davis Cup 2016 gefßhrt.)
Schnellste Aufschlägerin:
⢠Serena Williams, 2013, 207 km/h (128,6 mph)
(Als schnellste Aufschlägerin wird Sabine Lisicki mit 210,8 km/h (131,0 mph) in Bank of the West Classic 2014 gefßhrt.)
Längste Matches
⢠Herren
⢠Novak ÄokoviÄ ./. Rafael Nadal â 2012 Finale: 5 Stunden, 53 Minuten; ÄokoviÄ gewann 5:7, 6:4, 6:2, 6:75, 7:5
⢠Damen
⢠Francesca Schiavone ./. Swetlana Kusnezowa â 2011 Achtelfinale: 4 Stunden 44 Minuten; Schiavone gewann 6:4, 1:6, 16:14
Längster Match-Tie-Break:
⢠2024, 2. Runde: 22:20 Anna Blinkowa : Jelena Rybakina
Siehe auch:
â
Hauptartikel
:
Tennisrekorde
Gewinner aus dem deutschsprachigen Raum
Drei Deutsche, drei Schweizer, ein Ăsterreicher und ein Italiener aus SĂźdtirol konnten bisher die Australian Open gewinnen:
| Sieger | Wettbewerb | Anzahl Siege | Jahre |
|---|---|---|---|
| Deutschland Bundesrepublik Boris Becker | Herreneinzel | 2 | 1991, 1996 |
| Deutschland Steffi Graf | Dameneinzel | 4 | 1988, 1989, 1990, 1994 |
| Deutschland Angelique Kerber | Dameneinzel | 1 | 2016 |
| Schweiz Roger Federer | Herreneinzel | 6 | 2004, 2006, 2007, 2010, 2017, 2018 |
| Schweiz Stan Wawrinka | Herreneinzel | 1 | 2014 |
| Schweiz Martina Hingis | Dameneinzel Damendoppel Mixed | 3 5 2 | 1997â1999 1997 (mit Belarus 1995 Natallja Swerawa ) 1998 (mit Kroatien Mirjana LuÄiÄ ) 1999 (mit Russland Anna Kurnikowa ) 2002 (mit Russland Anna Kurnikowa ) 2016 (mit Indien Sania Mirza ) 2006 (mit Indien Mahesh Bhupathi ) 2015 (mit Indien Leander Paes ) |
| Osterreich Oliver Marach | Herrendoppel | 1 | 2018 (mit Kroatien Mate PaviÄ ) |
| Italien Jannik Sinner | Herreneinzel | 2 | 2024, 2025 |
Trophäen
⢠Der Norman Brookes Challenge Cup ist nach dem verstorbenen Sir Norman Brookes (1877â1968) benannt, einem ehemaligen australischen Tennischampion. Er wird dem Sieger im Herreneinzel Ăźberreicht. Er wurde erstmals 1934 bei den australischen Meisterschaften an Fred Perry verliehen
⢠Der Daphne Akhurst Memorial Cup ist nach der verstorbenen Daphne Akhurst (1903â1933) benannt, einer fĂźnfmaligen Gewinnerin des Dameneinzels. Er wird der Siegerin im Dameneinzel Ăźberreicht. Er wurde erstmals 1934 bei den australischen Meisterschaften an Joan Hartigan verliehen.
Als Partner und offizieller Trophäenhersteller der Australian Open fertigt ABC Bullioncite-ref-14[14]cite-ref-15[15] jedes Jahr die gesamte Palette an Spielertrophäen aus 100 % australischem Silber. Die Palette umfasst die Nachbildungen des Daphne Akhurst Memorial Cup und des Norman Brookes Challenge Cup, die von den AO-Siegern im Damen- und Herren-Einzel behalten dßrfen. ABC Bullion hat auch die Doppel-, Rollstuhl-, Junior-, Legenden- und Zweitplatzierten-Trophäen sowie die Gedenktafeln fßr die Schiedsrichter der Endspiele geschaffen, wobei alle 2024-Trophäen Edelmetalle aus der Cadia-Mine in enthalten.
Preisgelder
Insgesamt werden 2026 111.500.000 Australische Dollar (63.927.967 âŹ) Preisgeld an die Tennisspieler ausgeschĂźttet. Damit hat sich das Preisgeld im Vergleich zum Vorjahr um 16 % erhĂśht. Es handelt sich erneut um einen Preisgeld-Rekord. Die Preisgelder ab dem Viertelfinale wurden seit 2021 deutlich verringert, die der frĂźheren Runden dafĂźr deutlich erhĂśht.cite-ref-16[16] Von 2010 bis 2020 hatte sich das Preisgeld bei den Herren- und Dameneinzeln fĂźr den Turniersieg von 2,1 Millionen auf 4,12 Millionen Australische Dollar fast verdoppelt, bevor es 2021 beinahe halbiert wurde und seitdem wieder jährlich stieg. 2022 betrug der Gesamtumsatz, der durch die Australian Open erzielt wurde, 505,786 Millionen. Ein Jahr zuvor waren es noch 358,034 Millionen. Es wurden 15,1 % des Umsatzes an die Spieler ausgeschĂźttet.cite-ref-17[17] Das Preisgeld der Australian Open hat sich in den letzten 20 Jahren seit 2005, als es 19,1 Millionen AU-Dollar betrug, mehr als vervierfacht. Das Preisgeld hat sich von 40 Millionen AU-Dollar im Jahr 2015 (10 Jahre) mehr als verdoppelt. Seit 2001 erhalten die Herren und Damen bei den Australian Open ein Preisgeld in gleicher HĂśhe.cite-ref-18[18] Generiert werden die Einnahmen aus den Rundfunk- und Fernsehrechten zu 35 %, aus Ticketverkäufen ebenfalls zu 35 %. 20 % stammen von Sponsoren und 10 % aus Rechtevergaben und Verkäufen im Fanshop.
Verteilung der Preisgelder:cite-ref-19[19]
⢠Einzelwettbewerbe: 68,8 %
⢠Qualifikation Einzelwettbewerbe: 10,3 %
⢠Doppelwettbewerbe: 10,9 %
⢠Mixed: 1,6 %
⢠Sonstige: 8,4 %
Preisgelder unterliegen der australischen Einkommensteuer. Ăber dem Grundfreibetrag von 18.200 Australischen Dollar wird fĂźr jeden dieses Einkommen Ăźberschreitenden Dollar die Steuer stufenweise mit einem Grenzsteuersatz von 19 Prozent bis maximal 45 Prozent (ab 180.000 AU$) erhoben.
| Preisgelder seit 2010 (in Australischen Dollar) â Einzelwettbewerbe | Preisgelder seit 2010 (in Australischen Dollar) â Einzelwettbewerbe | Preisgelder seit 2010 (in Australischen Dollar) â Einzelwettbewerbe | Preisgelder seit 2010 (in Australischen Dollar) â Einzelwettbewerbe | Preisgelder seit 2010 (in Australischen Dollar) â Einzelwettbewerbe | Preisgelder seit 2010 (in Australischen Dollar) â Einzelwettbewerbe | Preisgelder seit 2010 (in Australischen Dollar) â Einzelwettbewerbe | Preisgelder seit 2010 (in Australischen Dollar) â Einzelwettbewerbe | Preisgelder seit 2010 (in Australischen Dollar) â Einzelwettbewerbe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Sieg | Finale | Halbfinale | Viertelfinale | Achtelfinale | 3. Runde | 2. Runde | 1. Runde |
| 2010 | 2.100.000 | 1.050.000 | 0 400.000 | 200.000 | 0 89.000 | 0 52.000 | 0 31.500 | 0 19.500 |
| 2011 | 2.200.000 | 1.100.000 | 0 420.000 | 210.000 | 0 93.000 | 0 54.500 | 0 32.000 | 0 20.000 |
| 2012 | 2.300.000 | 1.150.000 | 0 437.000 | 218.500 | 109.250 | 0 54.625 | 0 33.300 | 0 20.000 |
| 2013 | 2.430.000 | 1.215.000 | 0 500.000 | 250.000 | 125.000 | 0 71.000 | 0 45.500 | 0 27.600 |
| 2014 | 2.650.000 | 1.325.000 | 0 540.000 | 270.000 | 135.000 | 0 75.000 | 0 50.000 | 0 30.000 |
| 2015 | 3.100.000 | 1.550.000 | 0 650.000 | 340.000 | 175.000 | 0 97.500 | 0 60.000 | 0 34.500 |
| 2016 | 3.400.000 | 1.700.000 | 0 750.000 | 375.000 | 193.000 | 108.000 | 0 67.000 | 0 38.500 |
| 2017 | 3.700.000 | 1.900.000 | 0 900.000 | 440.000 | 220.000 | 130.000 | 0 80.000 | 0 50.000 |
| 2018 | 4.000.000 | 2.000.000 | 0 880.000 | 440.000 | 240.000 | 142.500 | 0 90.000 | 0 60.000 |
| 2019 | 4.100.000 | 2.050.000 | 0 920.000 | 460.000 | 260.000 | 155.000 | 105.000 | 0 75.000 |
| 2020 | 4.120.000 | 2.065.000 | 1.040.000 | 525.000 | 300.000 | 180.000 | 128.000 | 0 90.000 |
| 2021 | 2.750.000 | 1.500.000 | 0 850.000 | 525.000 | 320.000 | 215.000 | 150.000 | 100.000 |
| 2022 | 2.875.000 | 1.575.000 | 0 895.000 | 358.000 | 328.000 | 221.000 | 154.000 | 103.000 |
| 2023 | 2.975.000 | 1.625.000 | 0 925.000 | 555.250 | 338.250 | 227.925 | 158.850 | 106.250 |
| 2024 | 3.150.000 | 1.725.000 | 0 990.000 | 600.000 | 375.000 | 255.000 | 180.000 | 120.000 |
| 2025 | 3.500.000 | 1.900.000 | 1.100.000 | 665.000 | 420.000 | 290.000 | 200.000 | 132.000 |
| 2026 | 4.150.000 | 2.150.000 | 1.250.000 | 750.000 | 480.000 | 327.750 | 225.000 | 150.000 |
In den Qualifikationsrunden, an denen weitere 128 Spieler teilnehmen, beträgt 2026 das Preisgeld in der 1. Qualifikationsrunde 40.500, in der 2. Qualifikationsrunde 57.000 und in der 3. Qualifikationsrunde 83.500.cite-ref-20[20]
| Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Doppelwettbewerbe | Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Doppelwettbewerbe | Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Doppelwettbewerbe | Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Doppelwettbewerbe | Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Doppelwettbewerbe | Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Doppelwettbewerbe | Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Doppelwettbewerbe | Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Doppelwettbewerbe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Sieg | Finale | Halbfinale | Viertelfinale | Achtelfinale | Runde der 32 | Runde der 64 |
| 2020 | 760.000 | 380.000 | 200.000 | 110.000 | 62.000 | 38.000 | 25.000 |
| 2021 | 600.000 | 340.000 | 200.000 | 110.000 | 65.000 | 45.000 | 30.000 |
| 2022 | 675.000 | 360.000 | 205.000 | 113.000 | 65.250 | 45.100 | 40.050 |
| 2023 | 695.000 | 370.000 | 210.000 | 116.500 | 67.250 | 45.500 | 30.975 |
| 2024 | 730.000 | 400.000 | 227.500 | 128.000 | 75.000 | 53.000 | 36.000 |
| 2025 | 810.000 | 440.000 | 250.000 | 142.000 | 82.000 | 58.000 | 40.000 |
Die Preisgelder in den Doppelwettbewerben erhält jeweils das Doppelteam.cite-ref-money-21-0[21]
| Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Mixedwettbewerbe | Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Mixedwettbewerbe | Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Mixedwettbewerbe | Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Mixedwettbewerbe | Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Mixedwettbewerbe | Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Mixedwettbewerbe | Preisgelder seit 2020 (in Australischen Dollar) â Mixedwettbewerbe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Sieg | Finale | Halbfinale | Viertelfinale | Achtelfinale | Runde der 32 |
| 2020 | 190.000 | 100.000 | 50.000 | 24.000 | 12.000 | 6.250 |
| 2021 | 150.000 | 85.000 | 45.000 | 24.000 | 12.000 | 6.250 |
| 2022 | 154.500 | 87.550 | 46.350 | 24.750 | 12.350 | 6.450 |
| 2023 | 157.750 | 89.450 | 47.500 | 25.500 | 12.650 | 6.600 |
| 2024 | 165.000 | 94.000 | 50.000 | 26.500 | 13.275 | 6.900 |
| 2025 | 175.000 | 97.750 | 52.500 | 27.750 | 14.000 | 7.250 |
Die Preisgelder in den Mixedwettbewerben erhält jeweils das Mixedteam.cite-ref-money-21-1[21]
Beim Junioren-Tennisturnier, an denen 14- bis 18-Jährige teilnehmen, gibt es kein Preisgeld, da es als unangemessen angesehen wird, Kinder dem Druck auszusetzen, direkt um Geld zu spielen. Es sind reine Amateurwettbewerbe.cite-ref-22[22] Ist ein Sachpreis fßr den Sieger vorgesehen, darf dessen Wert 750 US$ nicht ßberschreiten. Sie erhalten jedoch Ranglistenpunkte, die fßr ihre internationale Junioren-Rangliste angerechnet werden. Mit jährlichen Beiträgen aus den vier Grand-Slam-Turnieren unterstßtzt das Grand Slam Player Development Programme der ITF Spieler direkt durch Grand Slam Player Grants, (Stipendien) die erstmals 2017 eingefßhrt wurden, um internationale Wettkampferfahrung zu sammeln. Insgesamt 51 Nachwuchs- und Profispieler erhielten im Jahr 2023 Zuschßsse von bis zu 25.000 US-Dollar, wobei zwei Spieler 50.000 US-Dollar an Stipendium erhielten.cite-ref-23[23]
Das Gesamtpreisgeld, das bei den Rollstuhlwettbewerben ausgelobt wird, beträgt 1,6 Millionen AU$, während die Männer-, Frauen- und Quad-Divisionen alle das gleiche Preisgeld haben, wobei den Gewinnern 109.000 AU$ winken.
Vergleich der Preisgelder fĂźr die Sieger
| Veranstaltung | Preisgeld | in Euro |
|---|---|---|
| US Open | 3.000.000 $ | 2.765.869 ⏠|
| Wimbledon | 2.350.000 £ | 2.758.406 ⏠|
| French Open | 2.300.000 ⏠| 2.300.000 ⏠|
| Australian Open | 2.975.000 AU$ | 1.761.694 ⏠|
| Veranstaltung | Preisgeld | in Euro |
|---|---|---|
| US Open | 3.600.000 $ | 3.290.058 ⏠|
| Wimbledon | 2.700.000 £ | 3.199.581 ⏠|
| French Open | 2.400.000 ⏠| 2.400.000 ⏠|
| Australian Open | 3.150.000 AU$ | 1.906.695 ⏠|
| Veranstaltung | Preisgeld | in Euro |
|---|---|---|
| US Open | 5.000.000 $ | 4.295.850 ⏠|
| Wimbledon | 3.000.000 £ | 3.524.730 ⏠|
| French Open | 2.550.000 ⏠| 2.550.000 ⏠|
| Australian Open | 3.500.000 AU$ | 2.111.000 ⏠|
| Veranstaltung | Preisgeld | in Euro |
|---|---|---|
| US Open | $ | ⏠|
| Wimbledon | £ | ⏠|
| French Open | ⏠| ⏠|
| Australian Open | 4.150.000 AU$ | 2.380.315 ⏠|
Entwicklung des Preisgelds der Australian Open
(Angaben in Australischen Dollar)cite-ref-28[28]
| Jahr | Gesamt-Preisgeld | % Veränderung |
|---|---|---|
| 2026 | $ 111.500.000 | 15,54 % |
| 2025 | $ 0 96.500.000 | 11,56 % |
| 2024 | $ 0 86.500.000 | 13,07 % |
| 2023 | $ 0 76.500.000 | 0 3,38 % |
| 2022 | $ 0 74.000.000 | 0 3,50 % |
| 2021 | $ 0 71.500.000 | 0 0,70 % |
| 2020 | $ 0 71.000.000 | 13,60 % |
| 2019 | $ 0 62.500.000 | 13,64 % |
| 2018 | $ 0 55.000.000 | 10,00 % |
| 2017 | $ 0 50.000.000 | 13,64 % |
| 2016 | $ 0 44.000.000 | 10,00 % |
| 2015 | $ 0 40.000.000 | 21,21 % |
| 2014 | $ 0 33.000.000 | 10,00 % |
| Jahr | Gesamt-Preisgeld | % Veränderung |
|---|---|---|
| 2013 | $ 30.000.000 | 15,38 % |
| 2012 | $ 26.000.000 | 0 3,98 % |
| 2011 | $ 25.005.635 | 0 3,78 % |
| 2010 | $ 24.094.000 | 0 4,12 % |
| 2009 | $ 23.140.000 | 12,33 % |
| 2008 | $ 20.600.000 | 0 3,00 % |
| 2007 | $ 20.000.000 | 0 3,63 % |
| 2006 | $ 19.300.000 | 0 1,05 % |
| 2005 | $ 19.100.000 | 0 0,53 % |
| 2004 | $ 19.000.000 | 0 4,51 % |
| 2003 | $ 18.180.000 | 10,18 % |
| 2002 | $ 16.500.000 | 19,07 % |
| 2001 | $ 13.857.625 | 0 0 0 â |
Teilnehmer
FĂźr das Hauptfeld in den Einzelwettbewerben qualifizieren sich 128 Spieler.
⢠16 Plätze werden ßber das vorausgehende Qualifikationsturnier vergeben
⢠8 Wildcards werden von der Turnierleitung vergeben
Seit dem Wimbledonturnier 2001 wurde die Setzliste bei den Grand Slams im Herreneinzel und Dameneinzel von 16 auf 32 gesetzte Spieler angehoben. In den ßbrigen Wettbewerben bleibt es bei 16. Die Setzliste verhindert, dass die besten Spielerinnen bzw. Spieler gleich in den ersten Runden aufeinander treffen kÜnnen. 32 Spieler beziehungsweise 32 Spielerinnen werden deshalb gesetzt. Die ßbrigen Teilnehmer werden hinzugelost. Auch unter den ersten 32 Spielern wird gelost. Die einzig festen Positionen beim Setzen haben die 1 (oberste Linie im Board) und die 2 (unterste Linie). Die Nr. 3 und 4 werden gelost, d. h. wird die 4 zuerst gezogen, kommt sie in die obere Hälfte zur 1 und die 3 geht nach unten zur 2 und umgekehrt.
Australian Open, Grand Slam of Asia-Pacific
Das Australian Open Asia-Pacific Wildcard Play-off (AWP) findet in Chengdu, China, mit UnterstĂźtzung des Chinesischen Tennisverbands im November vor den Australian Open statt. Hauptfeld-Wildcards werden an die siegreichen Einzel- und Doppel-Tennisspieler aus dem asiatisch-pazifischen Raum vergeben. Das AWP steht allen Nationalspielern aus dem asiatisch-pazifischen Raum mit einer Weltranglistenposition von 105+ fĂźr Männer und Frauen offen, mit Ausnahme Australischer Spielerinnen und Spieler. Spieler mit einer Weltranglistenposition von 1â104 fĂźr Männer und Frauen kĂśnnen sich ebenfalls fĂźr die Teilnahme bewerben. Um teilnahmeberechtigt zu sein, mĂźssen die Spieler mindestens einen ATP-/WTA-/ITF-World-Tour-Ranglistenpunkt im Einzel oder Doppel haben.cite-ref-31[31]
Weltranglistenpunkte
Der Sieger im Herren-Einzel erhält â wie bei allen Grand-Slam-Turnieren â 2000 Punkte fĂźr die ATP-Weltrangliste. Die ATP hat im Vorfeld der Saison 2024 Ănderungen bezĂźglich der Punkteverteilung auf der Tour bekannt gegeben. Demzufolge werden kĂźnftig mehr Punkte vergeben, allerdings nicht an die Sieger. Bei einem Grand-Slam-Event etwa erhalten Finalisten 1300 Zähler (bisher 1200), Halbfinalisten 800 (bisher 720) und Viertelfinalisten 400 Punkte (bisher 360). Die Siegerin im Damen-Einzel erhält 2000 Punkte fĂźr die WTA-Weltrangliste, die Finalistin 1300 Punkte. FĂźr das Erreichen des Halbfinales erhält man 780 Punkte, des Viertelfinales 430 Punkte, des Achtelfinales 240 Punkte.cite-ref-32[32]
Zuschauerzahlen
2023 zählten die Australien Open 902.312 Zuschauer.cite-ref-33[33] Damit war das Turnier das besucherstärkste der Welt, wurde jedoch durch die US Open 2023 mit 957.387 Zuschauern Ăźbertroffen.cite-ref-34[34] Der Zuschauerrekord ging 2025 erneut an die Australian Open mit 1.218.831 Zuschauern, nachdem bereits 2024 1.110.657 Zuschauer gekommen waren. Weltweit haben 2 Milliarden Menschen das Turnier am Fernseher verfolgt. Die Endspiele im Einzel erzielen regelmäĂig eine Sehbeteiligung von 70 bis 80 Prozent.
Australian Open 2026
Weblinks
Commons
: Australian Open
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Offizielle Website der Australian Open (englisch)
⢠âAustralian Open: Mit 100 Jahren der Zeit vorausâ, faz.net, 14. Januar 2005
⢠Grand Slam Rules Book 2024
⢠Australian Open in Zahlen, AO, 3. Februar 2025.
Einzelnachweise
cite-note-22. â Green Rubber Dunlop Australian Open Tennis Ball, Packaging Type: Box, 56 G, indiamart. Abgerufen am 18. September 2023.
cite-note-33. â Tennis stars are unhappy with the balls at this yearâs Australian Open. Hereâs why, The Age, 19. Januar 2023. Abgerufen am 18. September 2023.
cite-note-44. â Yonex continues as Official Stringer of the AO, ausopen.com, 11. Januar 2024. Abgerufen am 11. Januar 2024.
cite-note-55. â The string section: Hidden heroes of the AO. AO, 20. Januar 2024. Abgerufen am 20. Januar 2024 (englisch).
cite-note-66. â Australian Open 2021: Technology to replace linespeople at Australian Open, The Sporting news, 8. Februar 2021. Abgerufen am 16. Januar 2024.
cite-note-77. â US Open-Kultdrink: Der ungebremste Hype um den Honey Deuce, Tennismagazin, 27. August 2025. Abgerufen am 27. August 2025.
cite-note-88. â Australian Open & Grey Goose serve up new signature cocktail at AO 2025, Australian Open, 5. Dezember 2024. Abgerufen am 7. September 2025.
cite-note-99. â Australian Open âTop Gunâ ballkids bound for Roland Garros, AO, 26. Januar 2025. Abgerufen am 26. Januar 2025.
cite-note-1010. â AO StartUps spotlight: Exar.Live, AO, 26. Januar 2025. Abgerufen am 26. Januar 2025.
cite-note-1111. â Wetterchaos bei den Australian Open â erst Hitze, dann Regen, Partien unterbrochen Tag24, 17. Januar 2023. Abgerufen am 11. September 2023.
cite-note-1212. â Grand-Slam-Turniere beenden das Tiebreak-Chaos, Der Spiegel, 16. März 2022. Abgerufen am 30. August 2023.
cite-note-1313. â Who has won the most at the Australian Open?, AO, 9. Januar 2025. Abgerufen am 10. Januar 2025.
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cite-note-1515. â The Making Of The Norman Brookes Challenge Cup, YouTube-Video, Australian Open TV
cite-note-1616. â Preisgeld Australian Open 2023: Das erste groĂe ATP Tennis Turnier des Jahres, VermĂśgen Magazin, 29. Januar 2023. Abgerufen am 21. August 2023.
cite-note-1717. â Annual Report 2021/2022, Australian Open. Abgerufen am 12. September 2023.
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cite-note-1919. â Australian Open Prize Money, tennis companion. Abgerufen am 16. Januar 2024.
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cite-note-2323. â Grand Slam Player Grant, ITF. Abgerufen am 16. Januar 2024.
cite-note-241. (Umrechnung Stand: 22. August 2023)
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-37.821638888889144.97855555556coordinatesKoordinaten: 37° 49Ⲡ18ⳠS, 144° 58Ⲡ43ⳠO